#WeRemember

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die wenigen Auschwitz-Überlebenden. Dieser Jahrestag ist seit 1996 der bundesweit gesetzlich verankerte Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 2005 haben die Vereinten Nationen zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Shoah erklärt. Allein im Konzentrationslager Auschwitz haben die Nationalsozialist*innen mehr als 1 Millionen Menschen auf grausamste Art und Weise ermordet.

Wir dürfen diese Verbrechen niemals vergessen und alles dafür tun, dass solch eine Grausamkeit nie wieder passieren darf. Leider gibt es immer mehr Politiker*innen die Geschichtsrevisionismus betreiben oder den Holocaust leugnen. Die das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin als Denkmal der Schande bezeichnen oder wie AFD-Politiker die NS-Zeit nur als Vogelschiss in der deutschen Geschichte bezeichnen. Solche Äußerungen wären vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Wir dürfen das nicht dulden und müssen als Demokrat*innen uns gegen so eine Form von Geschichtsrevisionismus wehren. Die Brandmauer gegen rechts dürfen wir nie aus dem Blick lassen.

Wir dürfen unsere Verantwortung aus den Lehren des NS-Diktatur nie vergessen und müssen uns auch in Zukunft unserer Verantwortung stellen. Dafür ist es wichtig sich der Vergangenheit zu stellen und diesen Teil der deutschen Geschichte intensiv in den Schulen zu unterrichten und zu diskutieren, welche Lehren daraus für die Zukunft gezogen werden können. Immer wieder diskutiert und von einer Mehrheit der Menschen gewollt ist das Schüler*innen verpflichtend ein KZ besuchen müssen. Wer einmal dort gewesen ist und die Atmosphäre spürt wird sich bewusst, dass sich sowas niemals wiederholen darf. Wir können das was geschehen ist nicht rückgängig machen, aber wir können und müssen daraus lernen.